Zelda: Tears Of The Kingdom bekommt kein direktes Sequel, bestätigen die Entwickler

Zelda: Tears Of The Kingdom bekommt kein direktes Sequel, bestätigen die Entwickler

Auch die Ultrahand-Funktion wird nicht wiederkehren.

Der Produzent von Zelda: Tears of the Kingdom, Eiji Aonuma, und der Regisseur Hidemaro Fujibayashi sprachen in einem Interview mit Game Informer über verschiedene Leckerbissen zum Spiel. Die Entwickler haben bestätigt, dass wir keine Fortsetzung im Stil von Tears of the Kingdom bekommen werden. Mit anderen Worten: Es gibt keine Pläne für eine direkte Fortsetzung; der nächste Zelda-Titel wird sich wahrscheinlich auf andere Genres oder völlig andere Features konzentrieren.

„[Lacht] Nun, das wäre eine Fortsetzung einer Fortsetzung, was schon ein bisschen wild ist, wenn man darüber nachdenkt! […] In dieser Hinsicht glaube ich nicht, dass wir eine direkte Fortsetzung zu einer Welt wie der, die wir erschaffen haben, machen werden“, so der Produzent.

Ebenso wird es keinen DLC für Tears of the Kingdom geben. Der Titel hat bereits die Ecken und Winkel von Hyrule erkundet, nachdem er auf Breath of the Wild aufbaute. Die Ultrahand-Fähigkeit hat wesentlich dazu beigetragen, die Attraktivität des Spiels zu steigern. Genau aus diesem Grund wird das Feature auch nicht zurückkehren. Andere Zelda-Spiele – falls überhaupt welche veröffentlicht werden – werden ihre eigenen charakteristischen Merkmale haben.

„Dieses Mal werden Sie sehen, dass es aufgrund dieses Prozesses keinen DLC geben wird. Wir haben geschaffen, was wir schaffen wollten, und waren der Meinung, dass es auf diese Weise vollständig ist. Auch unter diesem Aspekt denke ich, dass wir in Zukunft definitiv keine Ultrahand mehr in die Titel einbauen werden.“

Tears of the Kingdom: Theorien über Zeitlinien und kreative Freiheit der Entwickler – Erfolg als meistverkauftes Nintendo-Spiel in Japan:

Die Fans von Tears of the Kingdom haben auch verschiedene Theorien über die Zeitlinien der Serie aufgestellt und darüber gestritten. Es ist immer ein schwieriges Unterfangen, die Zeitlinien herauszufinden, ohne dass die Entwickler einen festen Weg vorgeben. Das wurde absichtlich so gemacht, damit die Fans über die Theorien nachdenken und sie genießen können. Die Entwickler berücksichtigen die Zeitlinien, aber nicht in einem Ausmaß, dass der Entwicklungsprozess oder die Kreativität darunter leiden müssen.

„Der Prozess der Entwicklung neuer Ideen wird eingeschränkt, weil wir so gefesselt sind und versuchen, das Ganze an einer ganz bestimmten Stelle in der Zeitlinie unterzubringen. Wir ziehen das in Betracht, aber nicht in einem Ausmaß, dass wir das Gefühl haben, dass unser Entwicklungsprozess eingeschränkt oder behindert wird“, so der Regisseur.

Der preisgekrönte Titel hat sich seit seiner Veröffentlichung sehr gut verkauft. Mit über 1.847.948 physischen Exemplaren ist er seit September dieses Jahres der meistverkaufte Titel in Japan. All diese Verkaufszahlen machen es zum am schnellsten verkauften Nintendo-Spiel aller Zeiten. Sogar ein Universitätsprofessor hat das Spiel benutzt, um einen Kurs für Ingenieurstudenten abzuhalten.

 

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