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| Kaum war der Eee PC von Asus auf dem Markt, schwangen sich die ersten Hersteller von Notebooks und PCs auf, auf der Welle des Erfolgs der Mininotebooks beziehungsweise Netbooks mitzuschwimmen. Als erster deutscher Reseller brachte One.de einen Eee-Klon auf den Markt. Wir haben uns für Euch mal das Modell One A120 der in Wittmund ansässigen PC-Schmiede Brunnen IT angesehen.
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Autor(en): Brunnen IT
Release: Erschienen - 1. Quartal 2008
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One A120 - Seite 1
Die A100 Serie des PC-Resellers Brunnen IT ist definitiv darauf ausgerichtet, eine echte Alternative zum Eee PC von Asus zu liefern. Derzeit gibt es zwei Modelle, wobei ein drittes in der Produktionsschleife auf seinen Release wartet und vorbestellt werden kann. Die drei Modelle A110, A120 und A150 verfügen grundsätzlich über die gleiche Ausstattung und unterscheiden sich nur in der Größe der mitgelieferten Solid State Disk beziehungsweise Festplatte, der Größe des Hauptspeichers und der mitgelieferten Software. Das Grundgerüst ist bei allen drei Modellen das gleiche.
Grundlage Stromspar-PC
Grundlage der Netbooks von One bildet hierbei eine Zusammenstellung, wie sie in der Car-Tuningszene bereits als sogenannter Car-PC in Form eines Mini-ITX-Systems eingesetzt wird. Der Prozessorhersteller VIA liefert dazu alle nötigen Teile. Im Inneren des Netbooks arbeitet ein sehr stromsparender VIA C7 M mit 1 GHz. Das Mainboard verfügt über einen VIA S3 Chrome 9 Grafikchip sowie den VIA VX800U Chipsatz, die genauso auf Stromsparen ausgelegt sind wie der Prozessor. Natürlich darf man von diesen Komponenten keine Höchstleistungen erwarten, aber sie erfüllen Ihren Zweck. Der Hauptspeicher der Netbooks ist fest auf dem Mainboard verlötet, so dass sich hier leider keine Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Grundsätzlich reichen die verbauten 512 MB aber für das Arbeiten unter Linux beziehungsweise Windows absolut aus.
Jedes Netbook-Modell der A100 Serie verfügt über die gleichen Anschlussmöglichkeiten. Neben zwei USB 2.0 Anschlüssen verfügt die A100 Serie über einen VGA-Ausgang, einen 10/100 MBit LAN-Anschluss, eine intern über USB angebundene 802.11b/g WLAN-Karte, einen Modemanschluss, zwei Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon, ein integriertes Mikrofon und die bei Notebooks übliche Aufnahme für ein Kensington-Schloss. Das A110 unterscheidet sich vom A120 dadurch, dass beim A110 die über dem Display angebrachte Webcam eingespart wurde und das Netbook nur über eine 2 GB Solid State Disk verfügt, während man hier beim 120 auf 4 GB zurückgreifen kann. Weiterhin wird das A110 mit der Linux-Distribution Unbutu 8.04 ausgeliefert, während man beim A120 auf Windows XP Home setzt. Der A110 stellt dabei das Derivat zu dem hierzulande nicht erhältlichen Eee 701 2G Surf dar, während das A120 als Kaufalternative zum Eee 701 4G gedacht ist. Die Version A150 verfügt gegenüber dem A120 über eine 60 GB 1,8 Zoll Festplatte statt der Solid State Disk und über 1024 MB Hauptspeicher.
Wo liegt der Unterschied zum Eee 701?
Zunächst sind die Netbooks der A100 Serie von den Außenabmaßen etwas größer als der Eee PC und die Verarbeitung sowie die Qualität des verwendeten Kunststoffs können nicht ganz mit der von ASUS mithalten. Die Geräte sind aber dennoch ausreichend solide verarbeitet, so dass man keine Angst vor dem mobilen Einsatz haben muss. One hat der A100 Serie zudem eine schicke, aber leider kratzanfällige schwarze Klavierlackoberfläche als Eyecatcher für den Gehäusedeckel spendiert. Erfreulicherweise ist die A100 Serie etwas kontaktfreudiger, was die Statuslämpchen angeht, als die Netbooks aus dem Hause ASUS. Viele Besitzer eines Eee PC klagen darüber, dass man nicht erkennen kann, ob die Shift-Lock oder Num-Locktaste gedrückt ist, da der Eee nur die Lämpchen für Festplatte, WLAN, Stromversorgung und Ladezustand des Akkus bietet. Die A100 Serie hingegen ist mit einer ganzen Batterie mitteilungsfreudiger Kontroll-LEDs ausgestattet. Am oberen Rand der Tastatur sind die Lampen für WLAN, Num-Lock, Shift-Lock und Festplattenaktivität untergebracht, während unten links zweifarbige LEDs den Zustand von Stromversorgung / Standby und den Ladezustand des Akkus anzeigen. Auch das Touchpad der A100 Serie verhält sich etwas anders, als man es von Notebooks gewohnt ist. So fehlt der klassische Scrollbalken auf der rechten Seite und man findet in den Ecken des Touchpads Markierungen, die auf einen Fingertipp die angezeigte Seite nach oben oder unten scrollen – etwa vergleichbar mit der Bild-oben- und Bild-unten-Taste auf der Tastatur. Außerdem verfügt die One A100 Serie über einen erweiterten Kartenleser, der nicht nur SD- und SDHC-Karten wie beim ASUS Eee PC, sondern auch Sony Memorysticks annimmt.
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