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| 31.556.592 Sekunden, 525600 Minuten, 8760 Stunden, 365 Tage, 12 Monate, ein Jahr. Viele Zahlen, die letzten Endes auf das Eine hinauslaufen: Das vergangene Spieljahr, welches, um es mit eigenen Worte zu sagen: „Schon ziemlich geil war.“ Wir lassen 2009 Revue passieren und finden zwischen einer ganzen Menge guter Erinnerungen auch das eine oder andere schwarze Schaf. |
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Das war 2009: Überraschend
Eigentlich lässt sich das gesamte vergangene Jahr mit ein Paar Attributen zusammenfassen…
Überraschend
Was haben wir uns nicht alle an Titeln ergötzt, die es geschafft haben Messlatten zu sprengen und uns mit offenen Mündern zurück zu lassen. Während es sich bei einigen dieser Spiele jedoch mehr um eine Art Pflichtsieg handelte, gab es auch das eine oder andere Stück Software, bei dem ich nicht geglaubt hätte, dermaßen vom Hocker gerissen zu werden. Aus Sicht eines Gamers auch Leib und Seele (und natürlich auch aus Sicht eines Videospiel-Journalisten) kann man sich da eigentlich nichts Schöneres wünschen. Während ich mich inzwischen daran gewöhnt habe von ungefähr 80% aller Titel enttäuscht zu werden, waren diese Perlen die Oasen inmitten der Einsamkeit der hochgehypten Software-Schrott-Wüste. Auch wenn ich immer noch der Ansicht bin, dass sich die Industrie zur Zeit zu sehr auf bewährte Formeln verlässt und in diesem Sinne einen 0815 Third/First-Person-Shooter mit Space-Marines/Soldaten nach dem nächsten auf den Markt schmeißt, gab es dennoch ein paar (wenige) Publisher und Entwickler, die sich diesem Trend widersetzten und mal ausnahmsweise etwas neues schufen. Umso trauriger, dass es diese Titel nicht immer schafften, auch in Sachen Verkaufszahlen auf ganzer Linie zu überzeugen und so wurden nicht selten weder Innovation (Scribblenauts) noch Mut (inFAMOUS) gebührend belohnt.
Dann brauchen wir uns als Gamer aber bitte auch nicht wundern, wenn der Markt nur noch mit den ewig gleichen Spielen überflutet wird, die abgesehen von einer riesigen Werbekampagne nicht viel zu bieten haben. Die Devise lautet wohl viel Lärm um Nichts und anscheinend sind wir es, die Gamer, die hier auch noch zufrieden nicken, zuschlagen und den Einheitsbrei reinspachteln (= essen) als würde es kein Morgen geben. Das klingt nun natürlich alles sehr negativ und man könnte glatt den Eindruck bekommen der liebe Herr Redakteur hat wieder zu viel Hesse gelesen und findet nun alles total besch*****. Naja, ganz so schlimm ist es dann ja doch nicht. Batman: Arkham Asylum schaffte es beispielsweise sowohl Fans, Presse als auch Firmenchefs (diejenigen die am Ende des Tages das Geld zählen und bestimmen, ob es eine Fortsetzung gibt) zu überzeugen und so dürfen wir uns bald auf eine Fortsetzung freuen. Hoffen wir, dass diese nicht in die obigen von mir genannten 80% fallen. Da wäre dann auch noch ein Brütal Legend, dass ebenfalls etwas völlig Neues bot und das mit einem guten Schuss Humor, Drama und einer riesigen Portion HEAVY METAAAAAAL!!!! Auch Borderlands verkaufte sich relativ gut und das obwohl es in keiner Weise die Aufmerksamkeit bekam, die es eigentlich verdient hätte (weit oben in meiner Top 10 der besten Spiele des Jahres).
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