Entwickler: Atari
Publisher: Atari
Release: Erschienen - 02.02.2010
Spielmodi: Multiplayer
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Star Trek Online – Seite 1
Logbucheintag des Ensings Redbird, Sternzeit 81338,1, an Bord der USS. Thunderchild. Wir wurden zu einem Zwischenfall im Alpha Zentauri System gerufen. Die USS Kithomer ist dort auf aufkommende Borg-Aktivitäten gestoßen. Während der schweren Abwehrkämpfe sind an Bord der USS Kithomer wichtige Systeme und Antriebsagragte ausgefallen. Auf Anweisung des Captains beame ich mich auf die Kithomer, um dort Wartungsarbeiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten und zu überwachen.
Logbucheintrag des Ensings Redbird, Sternzeit 81338,3, an Bord der USS. Kithomer. Direkt nach meiner Ankunft wurde ich vom holographischen Notfallprogramm in Empfang genommen. Meine erste Aufgabe bestand darin, verletzte Besatzungsmitglieder mit meinem Trikorder zu scannen und die Daten an den Doc weiterzuleiten. Kurz darauf war meine Hilfe an der Transportstation von Nöten, wo einige Borg hinter einem Schutzschirm gefangen wurden. Ich beamte sie direkt in den Weltraum, wo sie keine größere Gefahr mehr darstellten. Seltsamerweise schienen die Borg kopflos, nicht im kollektiven Denken, wie wir es sonst gewohnt sind.
Logbucheintrag des Lieutenant Redbird, Sternzeit 81338,6, an Bord der USS. Thunderchild. Meine Mission auf der Kithomer ist beendet. Einerseits war es ein Erfolg, doch wie im Krieg üblich mit schweren Verlusten begleitet. Die Kithomer ist nach schweren Phasergefechten in den Gängen und im Maschinenraum vorerst gerettet. Leider hat während meiner Aussenmission der Captain sein Leben gelassen. Ich wurde als sein Nachfolger ausgewählt und führe ab jetzt das Kommando über die USS Thunderchild. Unsere nächste Mission steht bereits fest, ein Gefecht gegen beschädigte Borgschiffe.
Alien aus dem Baukasten
Nur ein kleiner Auszug aus dem Missionslog von mir und meinen ersten Gehversuchen in Star Trek Online. Wie man dem Logbuch entnehmen kann, gehen die ersten Minuten schnell und actionreich zugange. Zuerst steht aber natürlich die Generierung des Charakters an. Dort kann man zwischen männlich und weiblich, sowie die verschiedenen Rassen der Föderation wählen. Diese unterscheiden sich nicht nur vom Gesicht her, sondern auch von den speziellen Fähigkeiten. Wer sich selbst seine Rasse bauen will, darf dies jedoch auch und wählt sich vier Fähigkeiten selbst aus. Nachdem ein Name für den jungen Rekruten gewählt und das Schiff getauft wurde, finden wir uns im oben beschriebenen Tutorial wieder. Dort wird die Steuerung erklärt und auf die Hintergrundstory eingegangen. Die Steuerung orientiert sich am Genrestandard wie World of Warcraft oder Herr der Ringe Online. Mit WASD wird gelaufen, mit der Leertaste gesprungen. Mittels den Zifferntasten kann man Skills und Waffen benutzen und weiterhin braucht man lediglich die F-Taste, mit der man mit der Umgebung interagieren kann. So bewegen wir uns nach dem Angriff auf die Kithomer zur Erdenstation, begeben uns direkt zum Admiral, der uns offiziell zum Captain des Schiffes befördert und bereits mit neuen Aufgaben auf uns wartet.
Aufgaben im Weltraum
Die Aufgaben gestalten sich vorerst mannigfaltig. So sollen wir die Sternenbasis 24 verteidigen, die von Klingonen angegriffen wird, den Valonis Sternenhaufen erkunden, einen Botschafter zu einem Tempel auf Vulcan bringen oder Patrouille in der Neutralen Zone fliegen. Abwechslung scheint garantiert, ein Tastendruck später befinden wir uns auf unserem Schiff der Mirandaklasse und können im Weltraum umherfliegen. Die Steuerung ist hier ähnlich wie bei den Bodenmissionen, mittels WASD können wir manövrieren, mit E erhöhen wir den Schub, mit Q verringern wir ihn. Beim Spielen hat sich jedoch bewährt, mit der Maus zu fliegen, indem beide Maustasten gedrückt werden und das Schiff im Sichtfeld fliegt. Sobald ein feindliches Schiff in Waffenreichweite ist, können wir mit den Zifferntasten die Waffen abfeuern. Dabei eigen sich Phaserwaffen eher um Schilde zu senken, während Photonentorpedos die Hülle traktieren. Durch vier Schaltflächen kann die Energieverteilung eingestellt werden, so werden die Phaser auf Kosten der Schildenergie stärker oder die Geschwindigkeit erhöht sich. Ebenfalls kann die Schildausrichtung modifiziert werden, wenn die Backbordschilde zusammenbrechen kann von anderen Schilden Energie transferiert werden. Sollten doch einmal Treffer die Hülle erwischen, wird der Schaden automatisch repariert. Ähnlich laufen auch die Bodenkämpfe ab, wo ein Schutzschild den Charakter schützt, während bis zu vier Kameraden einem zur Seite stehen und je nach Klasse, unterstützend auf den Kampf einwirken können.
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