Autor(en): Eugen Systems
Publisher: Ubisoft
Spielmodi: Multiplayer
|
R.U.S.E. - Beta Test – Seite 1
Beta-Test
Habt ihr schon einmal ein Strategiespiel gespielt, dass mit viel Action und strategischem Tiefgang geworben hat? Bestimmt. Selbiges gilt für R.U.S.E. (franz. für "List"). Das Spielprinzip von R.U.S.E. ist prinzipiell innovativ, wenn auch recht simpel. Aber der Reiz ist auch gar nicht die Steuerung oder die Menge der Einheiten - vordergründig geht es darum, den Feind zu kennen und ihm falsche Informationen zukommen zu lassen. Schauplatz ist übrigens der Zweite Weltkrieg.
Die Beta entpuppte sich als reine Multiplayer-Beta, in der "1 gegen 1" und "2 gegen 2" auf drei verschiedenen Karten gespielt werden durfte. Alle Matches galten als "ranked", d.h. am Ende der Runde gab es Punkte für die Spieler. Hat man eine gewisse Anzahl an Punkten erreicht, steigt man im Level bzw. Rang auf. Im Quick-Match Modus werden zufällige Gegner gesucht, basierend auf dem aktuellen Rang. Unbewertete Übungsspiele waren in der Beta nicht möglich.
Geländekampf
Die verschiedenen Karten im Spiel sind grundsätzlich erst einmal in Sektoren aufgeteilt. Jede Partei erhält eine Basis an einem Rand der Karte und muss sich zuerst auf das regelmäßige Einkommen konzentrieren. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder man baut ein teures Informationszentrum oder man errichtet Außendepots, von welchem aus das Geld/Gold zur Hauptbasis bzw. zur Nebenbasis gefahren wird - was zwar mehr einbringt, aber die Routen müssen auch geschützt werden. Natürlich ist eine Kombination von beidem am sinnvollsten. Die Karten unterscheiden sich in erster Linie durch die verschiedenen Straßenzüge und Landwegen. Wälder sind Hindernisse für Fahrzeuge und Panzer, bieten jedoch Schutz für Infanteristen. Darüber hinaus gibt es noch Wasserwege und natürlich den Luftkampf. In Städten und Dörfern lassen sich gut Hinterhalte legen, da diese meistens von Wäldern umgeben sind und man somit die Hauptstraße durch die Stadt nehmen muss, um zum Feind zu gelangen.
Gebäudetechnisch hat man leider nicht viele Möglichkeiten zur Auswahl. Alle Gebäude müssen an einer Straße gebaut werden, Verteidigungsbunker (Boden oder Luft) brauchen wenigstens eine freie Ebene. Zur Einheitenproduktion stehen Kasernen, Waffenschmieden und Werkstätten zur Verfügung. Insgesamt kommt man auf circa 50 verschiedene Gebäude und Formationen.
Täuschen und getäuscht werden
Informationen und Täuschung sind in R.U.S.E. sehr wichtig. Zum Start des Spiels erhält man zwei Ruse-Punkte, die man für bestimmte Aktionen, auch Karten genannt, einlösen kann. Mit der Zeit erhält man regelmäßig neue Punkte hinzu. Die auswählbaren Karten umfassen das Verstecken von eigenen Einheiten in einem Sektor, das Antäuschen eines Angriffs oder einer Verteidigungsanlage, das Ausspionieren der gegnerischen Einheiten in einem Sektor bzw. das Abfangen von gegnerischen Befehlen, sowie das Beschleunigen von eigenen Einheiten und das schnellere Bauen von Gebäuden in einem Gebiet. Darüber hinaus gibt es noch weitere Karten und bis zum Release des Spiels werden sicherlich noch neue hinzu kommen. Wie man dem vorletztem Satz entnehmen kann, sind die meisten Karten auf einen Sektor der Karte begrenzt. Man muss also weise entscheiden, wo man wann welche Aktion ausführt. Alle Karten sind zeitlich begrenzt, d.h. sie dauern nur ein paar Minuten an. Da die durchschnittliche Spielzeit einer Partie 25 bis 35 Minuten beträgt, ist dies eine relativ lange Zeit. Das Meistern des Spiels besteht letztendlich darin, verschiedene Karten zu kombinieren und im richtigen Moment zu verwenden.
|
|