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| SMS schreiben und Telefonieren war gestern, heute sind Handys mobile Alleskönner und werden zu immer wichtigeren Spieleplattformen. Wir haben uns für euch das T-Mobile G1 angeschaut, das seinerzeit erste Gerät mit dem Google-Betriebssystem Android, und die alles entscheidende Frage gestellt: iPhone-Killer oder nicht? |
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Autor(en): HTC
Release: Erschienen - 1. Quartal 2009
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T-Mobile G1 - Startseite
HTC Dream
Das bei uns unter dem Namen T-Mobile G1 verkaufte Handy heißt eigentlich HTC Dream und wird in Deutschland exklusiv durch T-Mobile vertrieben. Das Gerät verfügt über einen kapazitiven (also nur mit dem Finger bedienbaren) 3,2" Touchscreen, mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixel und 65.536 Farben. Intern speichert das Gerät lediglich 256 MB, kann aber mit microSD-Karten bis zu 32 GB erweitert werden. Der Prozessor taktet mit maximal 384 MHz. Im Handy sind 192 MB RAM, WLAN, Bluetooth, ein USB-Anschluss, eine Kamera mit 3,2 Megapixel, ein GPS-Empfänger, ein digitaler Kompass, ein Beschleunigungssensor und ein Lagesensor mit 2-Achsen verbaut. Das Highlight dürfte aber wohl die ausklappbare QWERTZ-Tastatur sein.
Gehäuse und Verarbeitung
Das G1 gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß, beide allerdings in matt und nicht hochglanz. Als erstes fällt der leichte Knick des G1 unter dem Display auf. Was im ersten Moment etwas seltsam aussieht, stellt sich beim späteren Benutzen im aufgeklappten Zustand als wirklich praktisch heraus. Außerdem ist der Knick so minimal, dass er in der Hosen- oder Hemdentasche nicht stört. Auf der Rückseite findet man den dezenten Hinweis "with Google", der schon verrät, hier werkelt Android unter der Haube. Außerdem befindet sich auf der Rückseite noch die 3,2 Megapixel Kamera und der eingebaute Lautsprecher, mit dem man zwar auch Musik hören kann, wirklich Spaß macht das allerdings nicht. Für Klingeltöne und die Sounds der Programme reicht er aber allemal. An den Seiten des Geräts befinden sich eine Taste für die Lautsträrke und eine Taste für die Kamera. Die Kamerataste kann im aufgeklappten Zustand leider nur sehr schlecht erreichbar und auch sonst ist sie nicht besonders gut zu bedienen, da sie nur sehr kurz über das Gehäuse herausragt. Am unteren Rand des Handys befindet sich das Mikrofon und, unter einer Abdeckung, der spezielle HTC-USB-Anschluss, über den das Telefon geladen wird, mit dem Computer verbunden werden und über den Kopfhörer und Headsets angeschlossen werden können. Die Abdeckung des USB-Anschlusses ist allerdings alles andere als stabil. Zwar hat die dünne Gummiverbindung, die die Abdeckung am Gehäuse hält in unserem Test gehalten, ob das aber auch bei längerer und intensiverer Nutzung so bleibt, ist fraglich. Auf der Vorderseite des G1 fällt natürlich als erstes der 3,2" große Touchscreen auf, der nur ein wenig kleiner ist, als der des iPhone oder des N97. Über dem Touchscreen befindet sich, zumindest in Deutschland, das T-Mobile Branding. Darüber wiederum befindet sich der Lautsprecher für die Telefonate. Auf dem abgeknickten Teil unter dem Touchscreen befinden sich fünf Tasten und eine Art Trackball. Die Tasten sind für das Annehmen bzw. Beenden von Gesprächen, die anderen sind die Home-, die Menü- und die Zurück-Taste. Durch seine gummierte Oberfläche liegt das G1 insgesamt sehr gut und rutschfest in der Hand. Alle Tasten und der Touchscreen können gut mit einer Hand bedient werden. Negativ aufgefallen ist uns allerdings, dass das Display bei Berührung auf der rechten (vor allem unteren) Seite etwas "knarzt", was auf Dauer durchaus stören kann. Instabil wirkt das G1 aber nicht, eher im Gegenteil.
Eins der Highlights des G1 ist natürlich die Möglichkeit es aufzuschieben, wodurch eine QWERTZ-Tastatur zum Vorschein kommt. Beim Aufschieben fällt sofort auf, dass die Vorrichtung, die das Display aufschiebt wirklich sehr stabil ist. Das Display ist sehr fest, selbst bei starkem Druck, auch im oberen Bereich. Auf der Rückseite ist der Mechanismus nur in Form einer dezenten Führungsschiene sichtbar. Im Gegensatz zum N97 kann das Display nicht gekippt werden. Solange man das G1 in der Hand hält stört es nicht weiter, dass das Display nicht gekippt werden kann. Legt man es jedoch auf einen Tisch, kann man nicht gleichzeitig tippen und auf das Display sehen, hierzu wäre eine solche Kippfunktion praktisch gewesen. Insgesamt ist die Tastatur zwar (notwendigerweise) recht klein, nach einer kurzen Eingewöhnung kann man aber, selbst mit größeren Fingern, problemlos darauf tippen. Die Umlaute sind über eine Alt-Taste erreichbar, für das @ gibt es dagegen eine eigene Taste. Die Tasten an sich sind sehr angenehm und bieten einen guten Druckpunkt. Etwas verwirrend erschien uns beim Test lediglich die Position des Punktes (neben der Leertaste). Außerdem fanden wir es etwas schade, dass der Bindestrich nur über eine Alt-Belegung zu erreichen ist, da er gerade im Internet doch häufiger gebraucht wird. Alles in allem ist die Tastatur aber gut und auch wirklich praktisch, Texte können deutlich schneller getippt werden als mit einer virtuellen Tastatur (die das G1 auch bietet). Im aufgeschobenen Zustand hat man auch Zugriff auf die Abdeckung, unter der sich der microSD-Karten Slot befindet. Diese Abdeckung ist nicht wirklich zum häufigen Öffnen gedacht und muss mit starkem Druck wenn nicht sogar mit leichter Gewalt geöffnet werden und hängt, wie die USB-Abdeckung, am "seidenen Faden", auch wenn er eigentlich aus Gummi ist und nicht aus Seide.
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